Kaum ein Bereich wird so stark von Trends und „buzzwords“ geprägt wie die IT-Branche. Eines dieser Schlagworte ist „hyper-converged infrastructure“, kurz HCI. Seit mindestens 2016 macht dieser Begriff die Runde und setzt sich dabei immer mehr im Mittelstand und mittlerweile sogar auch in kleineren Unternehmen durch.

Was ist eine hyperkonvergente Infrastruktur?

HCI ist eine logische Weiterentwicklung des klassischen Rechenzentrumsbetriebes. Während in klassischen RZs die Teilbereiche Workload, Speicher, Netzwerk und Applikation recht monolithisch nebeneinander stehen und möglichst nicht mit den anderen Bereichen interagieren, dreht HCI diesen Ansatz komplett um. In einer hyper-konvergenten Infrastruktur werden alle Elemente des Betriebes in Software abgebildet und sehr eng miteinander verzahnt. Die Verwaltung erfolgt ausschließlich über zentralisierte, aufeinander abstimmte Tools und standardisierten Schnittstellen. In der Regel wird das Gesamtsystem dabei aus einer Hand bereitgestellt und nicht, wie in der Vergangenheit, von 3 oder gar noch mehr Herstellern.

Welche Vorteile hat eine hyperkonvergente Infrastruktur?

HCI erlaubt eine drastische Reduzierung der Geräte im Rechenzentrum und damit meist eine Kostenreduzierung beim Erwerb (Investition) und Unterhalt (Strom, Klima, Rackspace). Weiterhin ist die Gesamtumgebung deutlich einfacher zu erweitern und zu automatisieren was auch eine Entlastung des Betriebes bedeuten kann. Da durch HCI komplette Rechenzentren abstrahiert abgebildet werden, verschwindet auch die Grenze zwischen lokalen Systemen und dem Betrieb in der Cloud wodurch auch standortübergreifende Szenarien oder Desaster-Recovery Prozesse relativ einfach möglich werden.

Wie verhält es sich preislich mit HCI?

Die Ermittlung der Kosten von hyperkonvergenten Infrastrukturen ist nicht ganz einfach und stark vom individuellen Anwendungsfall sowie der gewählten Lösung abhängig. Da HCI auf Standard x86 Servern aufbaut, gibt es bei der Hardware nur wenige Unterschiede. Wohl aber bei der Software. Je nach Hersteller beinhalten HCI Lösungen mindestens zwei Module, die entweder als Gesamtpaket oder einzeln vertrieben werden. In einigen Fällen werden Komponente wie der Hypervisor auch kostenlos angeboten und bieten damit, je nach Szenario, teils enorme Einsparungspotentiale. Auch bei den Dienstleistungskosten für Bereitstellung und Betrieb der Systeme gibt es große Unterschiede wobei pauschal gesagt werden kann, das die Aufwendungen geringer sind wenn das Gesamtsystem von einem einzigen Hersteller geliefert wird.

Nachfolgend finden Sie einen Preisvergleich aus der Praxis, bei dem eine HCI Umgebung mit 2 physikalischen Servern angeboten wurde:

Wohin geht die Reise mit der hyperkonvergenten Infrastruktur?

HCI ist nur ein Teilbereich des „software-defined datacenter“ (SDDC). Während HCI lediglich für die Bereitstellung von Workload, Speicher, Netzwerk und Applikation steht, geht SDDC einen Schritt weiter und erlaubt eine richtlinienbasierte Verwaltung und Automatisierung des Gesamtsystems. Dadurch wird es möglich, sich noch besser an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen, Komplexität zu reduzieren und damit Kosten zu sparen.

Vergleich Traditionelle IT vs. Microsoft HCI

Traditionelle Datacenter IT
Microsoft hyperkonvergente IT
Microsoft HCI

Sollten Sie Fragen zu Microsoft HCI haben, dann wenden Sie sich gerne an unser Presales Team 0721 35460-0

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