HCL Domino 12 ermöglicht cloud-basierte Anwendungen für jedermann

Mit Domino 12 hievt HCL Software das Thema Anwendungsentwicklung auf ein ganz neues Level. Denn ab sofort lässt sich HCL Domino sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in der Cloud als auch irgendwo dazwischen als Hybrid-Modell betreiben. Damit steht die Low-Code-Plattform genau dort zur Verfügung, wo sie die Anwender benötigen. Das ist vor allem in Zeiten von Homeoffice und Multi-Cloud-Infrastrukturen ein unerlässliches Merkmal.

Wenn es hierzulande neben digitalen Prozessen und schnellen Glasfaserleitungen an etwas fehlt, dann sind es Anwendungsentwickler, die in der Lage sind, dringend benötigte Software-Applikationen bereitzustellen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma stellt eine Programmiermethode bereit, die sich „Low Code“ nennt, also das Entwickeln von Anwendungen, ohne dass Anwender ein hierfür notwendiges Wissen aufweisen müssen.

Eine der hierfür notwendigen Plattformen nennt sich HCL Domino. Damit lassen sich selbst erstellte Software-Programme bereitstellen. Hierfür ist relativ wenig technisches Know-how erforderlich, was das Programmieren von Software betrifft. Damit dies künftig noch schneller, noch ortsungebundener und noch plattformunabhängiger erfolgen kann, hat HCL Software Anfang Juni 2021 die zwölfte Version von HCL Domino vorgestellt. Damit gelingt der Schritt vom Anwender zum Anwendungsentwickler mit relativ geringem Aufwand, und das in relativ kurzer Zeit.

HCL Domino 12 ist plattform-unabhängig, app-los und ermöglicht kurze Entwicklungszeiten

HCL Domino 12 weist drei wesentliche Merkmale auf: eine Plattform-Unabhängigkeit, eine App-lose Benutzung und eine beschleunigte interne Anwendungsentwicklung.

Dank der Plattform-Unabhängigkeit lässt sich Domino 12 wahlweise auf dem eigenen Server, in der Cloud und in einer Art Mischform in hybriden Cloud-Infrastrukturen installieren und nutzen. Hierfür unterstützt Domino 12 bekannte Cloud-Services wie Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure. Darüber lassen sich Domino-12-basierte Anwendungen auch innerhalb der IBM Cloud (Softlayer) betreiben. Es spielt also keine Rolle, in welcher Cloud-Umgebung die eigenen Domino-Apps installiert werden sollen, sie werden allesamt unterstützt. Und das sowohl im nativen als auch im hybriden Cloud-Betrieb.

Mittels HCL Nomad Web Update-lose Domino-Apps anwenden

Native Apps mögen leistungsfähiger und responsiver sein, allerdings sind sie stets nur so aktuell wie die zuletzt installierte Version. Mit der Domino-Anwendung Nomad Web lässt sich unter Domino 12 jede x-beliebige Anwendung im Webbrowser nutzen, es sind also App-lose Applikationen möglich. Damit muss man keine spezielle Anwendungen auf den mobilen Endgeräten installieren, und lokale Software-Updates gehören auch der Vergangenheit an. Es stehen also HCL Low-Code-Anwendungen auf jedem mobilen Endgerät wie Tablet und Smartphone ohne Installation direkt vom Domino-Server zum Einsatz bereit.

Zusammengefasst kann man festhalten, dass HCL Domino 12 allen Anwendern zur Verfügung steht, die ihre eigenen Anwendungen entwickeln wollen. Und das auf Basis einer einheitlichen Infrastruktur, gepaart mit einheitlichen Sicherheitsfeatures und -regeln. Das beschleunigt die interne Anwendungsentwicklung ganz erheblich.

Datensicherung und -wiederherstellung neu definiert

Eine weitere Besonderheit von Domino-12-Servern ist das Sichern und Wiederherstellen von Datenbanken. Daran wurde eine ganze Menge gearbeitet, denn mit Domino 12 lassen sich Daten entweder am Ursprungsort oder an einem anderen Ort wiederherstellen. Darüber hinaus können einzelne Datenbank wiederherstellt werden, aber auch blockweise, falls zwischen einzelnen Datenbanken Abhängigkeiten bestehen. Aber auch einzelne Dokumente und Ordner können beliebig wiederhergestellt werden, falls diese zum Beispiel gelöscht wurden.

Die Scheu vor dem Entwickeln eigener Apps ist laut HCL unbegründet

Selbst wenn HCL Software Anwender dazu ermuntern will, Domino-basierte Anwendungen zu erstellen, was kann die Scheu davor nehmen? Hierzu hat das Unternehmen eine klare Haltung: Mithilfe der Low-Code-Entwicklungsumgebung HCL Volt gelingt es sogar unerfahrenen Anwendern, in wenigen Stunden einfache Apps zu „bauen“. So kommen bei HCL Software selbst etwa 100 Applikationen zum Einsatz, die HCL-Mitarbeiter selbst entworfen und entwickelt haben. Zudem steht für anspruchsvollere Software-Projekte HCL Volt MX zur Verfügung.


Alexander Kühn


Geschäftsführer & Inhaber der n-komm GmbH.

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