HCL Sametime 11.5 veröffentlicht

Mit reichlich Verspätung hat HCL gestern die Version 11.5 ihrer Messaging- und Meeting-Lösung Sametime veröffentlicht.

Wesentliches Merkmal der neuen Version ist die (Wieder-)Einführung der Meeting-Komponente für Videokonferenzen. Diese wurde komplett neu auf Basis der Open-Source-Lösung Jitsi Meet entwickelt und kann On Prem oder in einer Private Cloud installiert werden. HCL hebt diesen Punkt in Bezug auf die Datensicherheit deutlich hervor, hier in einem Blogbeitrag von Thomas Zeizel (Associate Vice President & Head of HCL Software in D-A-CH) für die DNUG:

Sametime hatte schon bei IBM eine lange Historie und wurde insbesondere auch in sicherheitsrelevanten Bereichen von zahlreichen Unternehmen und Organisationen eingesetzt. HCL Software möchte hier mit seiner Neuentwicklung nahtlos anknüpfen. Deshalb steht das Thema Datensicherheit weiterhin absolut oben.  HCL ist klar, dass bei allen Vorteilen, die Cloud Lösungen ab und an bieten, der Datenschutz auf allerhöchstem Niveau nur on Premises umgesetzt werden kann. Das sehen bei dem Thema Web Meetings übrigens auch deutsche Datenschutzbeauftragte, etwa aus Berlin und Baden-Württemberg, ähnlich.

Ein paar der neuen Features:

  • Instant Meetings von der Sametime Homepage oder einem Chat-Fenster
  • Einladung von Dritten – auch externen Gästern – über das Teilen der Meeting-URL
  • Screen-Sharing
  • Aufzeichnung und Broadcast von Meetings, Livestream über Youtube
  • Installation der Meeting-Komponente (ausschließlich) als Docker-Container, eine entsprechende Infrastruktur ist also Voraussetzung.

Für die bereits bestehenden Komponenten gibt es eine lange Fix-Liste. Ein Setup für den Embedded Client von Notes steht noch nicht zur Verfügung. Erfahrungsgemäß wird sich das erst in einem der nächsten Notes-Releases finden. Es stellt sich immer mehr heraus, dass hier die Nutzung des eigenständigen Sametime Connect Clients empfehlenswert ist.

Für Sametime Meetings wird eine Lizenz für Sametime Premium benötigt. Hier findet sich eine Tabelle mit den weiteren Unterschieden zur „normalen“ Version.

 

Oliver Regelmann


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