Business Cloud Lösungen - Microsoft Azure

Darin unterscheiden sich Microsoft Azure und Amazon Web Services (AWS)

Spricht man über weit verbreitete Cloud-Dienste, sind Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure stets mit von der Partie. Doch was unterscheidet die beiden Angebote und an welche Unternehmen richten sich die Cloud Services? Diese und weitere Fragen soll dieser Beitrag beantworten.

Betrachtet man das jeweilige Erscheinungsdatum, fällt auf, dass Amazon mit seinem Cloud-Angebot etwa vier Jahre Vorsprung vor Microsoft Azure aufweist. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass Amazon alles besser macht als Microsoft. Denn je nach Einsatzgebiet bietet sich eher das eine oder das andere Cloud-Modell an. Genau diese Aspekte wollen wir für Sie genauer beleuchten. Damit Sie auch wissen, welcher Cloud-Dienst der geeignetere für Ihre Zwecke ist.

Wie wir in unserem letzten Beitrag zu Microsoft Azure gezeigt haben, punktet der Microsoft’sche Cloud-Dienst mit einer Vielzahl an Vorteilen. Dazu gehört vor allem die kurze Einlernphase, da die Produktivumgebung den meisten Anwendern sehr vertraut ist. Das liegt besonders an der Office 365-Suite, die Teil von Microsoft Azure ist, mit der nahezu jeder User klar kommt. Darüber hinaus sind die Kosten von Azure sehr gut kalkulierbar, da man nur das bezahlt, was man auch wirklich nutzt.

Videotipp: Falls Sie noch mehr zu Microsoft Azure wissen wollen, empfehlen wir folgendes Videointerview, das wir mit unserem Azure-Experten David Doll geführt haben.

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Microsoft Azure: Hybrid-Cloud günstiger als mit AWS

Microsoft Azure und Amazon Web Services verfolgen beide ein aufwandsbasiertes Abrechnungsmodell. Damit bezahlt man immer nur genau die Einsatzzeit der Cloud-Instanzen. Worin sich Microsoft Azure von Amazon AWS jedoch deutlich unterscheidet, betrifft die Integration von bestehenden lokalen Servern in die Cloud-Umgebung.

Für diesen hybriden Ansatz stellt Microsoft den sogenannten Azure-Hybridvorteil bereit. Dieser sieht bestimmte Vergünstigungen vor, wenn man als Unternehmen plant, seine bestehenden Server in eine Azure-IT-Umgebung zu überführen. Hierfür müssen auf den lokalen Rechnern allerdings die Betriebssystemversionen Windows Server Standard Edition, Windows Server Datacenter Edition, SQL Server Enterprise Core, Standard Core oder eine Azure SQL-Datenbank installiert sein. Zudem ist eine aktive Software Assurance oder gleichwertige qualifizierende Abonnementlizenzen notwendig.

Der Vorteil des Azure-Preismodells im Gegensatz zu Amazon AWS: Firmen müssen keine zusätzlichen Windows-Server-Lizenzen erwerben. Zudem bietet Microsoft  in diesem Fall kostenlose verlängerte Sicherheitsupdates für Windows Server 2008 und 2008 R2 an.

Tipp: Auf der Seite https://www.microfin.de/produkte/tools/cloud-kosten-rechner/ können Sie anhand Ihrer geplanten Cloud-Nutzung berechnen, was der Einsatz von Amazon AWS und Microsoft Azure in etwa kosten wird. Ein sehr praktisches Tool für eine erste Einschätzung. Unsere Experten stehen Ihnen selbstverständlich auch zur Verfügung.

Amazon Web Services und Microsoft Azure unterstützen auch Linux

Was Amazon AWS und Microsoft Azure ebenfalls eint: Neben der reinen Windows-Umgebung lassen sich nahezu alle bekannten und verfügbaren Betriebssysteme wie Linux integrieren. Das betrifft auch die zugehörigen Datenbanksysteme und Programmiersprachen.

Zahlreiche externe Anwendungen im AWS-Ecosystem & einfache Archivierung

Es sprechen diverse Gründe für die Amazon Web Services. Dazu gehört beispielsweise das umfangreiche Sortiment an externen Anwendungen, die im AWS-Universum zur Verfügung stehen. Diese lassen sich als AWS-Kunde recht einfach nutzen und in die eigene IT-Umgebung einbinden. Dazu gehört auch die Integration von großen Datenmengen und deren Analyse bzw. Verwertung. Dies ist vor allem für Firmen interessant, die ihr Geschäftsmodell mithilfe der Künstlichen Intelligenz weiter ausbauen wollen.

Ebenfalls interessant an den AWS-Diensten sind die Archivierungsmöglichkeiten. Damit lassen sich Daten ganz ohne Bandlaufwerke oder ähnliche Vorrichtungen gesetzeskonform speichern und auch wiederherstellen. Auch das ist je nach Geschäftszweck ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

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