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Domino & Notes: So gelang der Übergang von IBM zu HCL

Am 4. Dezember 2019 wurden wir Zeuge eines echten Meilensteins für das in Indien ansässige Unternehmen HCL Technologies:

An diesem Tag wurde die 11. Version der Kollaborationssoftware Domino/Notes sowie Connections 6.5 der Welt vorgestellt. Damit ist endgültig der Übergang von IBM Lotus Notes zu HCL abgeschlossen. Doch wie kam es überhaupt zu der Übernahme der IBM-Software seitens HCL und was hat sich dadurch für Anwender und Unternehmen geändert? Das zeigt dieser Beitrag.

1995 entschied sich eine Firma namens IBM, die Kollaborationsanwendungen Lotus Notes und Lotus Domino samt des dazu gehörigen Unternehmens Lotus Development zu übernehmen. Mehr als 20 Jahre später machte sich der indische Konzern HCL Technologies daran, die Software-Pakete in seinen Besitz zu überführen, genauer gesagt 2018. Diese Übernahme wurde Ende Juni 2019 vollends abgeschlossen, und mit ihr erhielt HCL insgesamt sieben Software-Pakete von IBM. Das sind neben den ehemaligen Lotus-Anwendungen Notes, Domino und Connections die Applikationen AppScan für die Anwendungsentwicklung, BigFix für das Gerätemanagement, Unica zu Marketingzwecken, Websphere Commerce und Portal.

Um HCL Software DACH kümmern sich ehemalige IBM-Mitarbeiter

>Doch sind nicht nur die Software-Besitztümer an die neu gegründete Sparte HCL Software übergegangen. Denn für ein Höchstmaß an Kontinuität und bestmöglichem Support wechselten auch viele deutsche ehemalige IBM-Mitarbeiter die Seite, um sich bei HCL Software weiterhin um Notes, Domino und Co. kümmern zu können. So leitet mit Dr. Thomas Zeizel ein Ex-IBMer die Geschicke der deutschen Dependance HCL Software DACH. Darüber hinaus haben sich seit der abgeschlossenen Übernahme mehr als 1.000 ehemalige IBM-Partner HCL angeschlossen. Dazu gehören auch wir, die n-komm GmbH. Denn wie so viele andere auch erhoffen wir uns von den geplanten Aktivitäten seitens HCL rund um Notes, Domino und Co. eine auf Jahre stabile und zuverlässig funktionierende Kollaborationssoftware, die für Kontinuität und Weiterentwicklung steht.

HCL Technologies meint es ernst mit Domino, Notes und Co.

Und dass es HCL mit den Anwendungen rund um Domino ernst meint, zeigen sie nicht erst seit der Version 10, die im Herbst 2018 wie versprochen pünktlich erschien. Denn anhand des nächsten Major Release Domino V11 lässt sich sehr gut sehen, wohin die Reise geht. So bietet Domino seit Ende letzten Jahres eine deutlich verbesserte Benutzerverwaltung, die sogar den Import von Anwendern aus dem Windows und Azure Active Directory erlaubt. Aber auch der mobile Zugriff auf Notes-Anwendungen und das vereinfachte Lizenzierungsmodell haben unseren HCL-Spezialisten Oliver Regelmann am 4. Dezember 2019 direkt überzeugt, wie er im folgenden Video erzählt.

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