Teilnahme an einer Videokonferenz mit Headset, daneben ein Kalender auf dem zweiten Monitor

Souveräne IT für Kommunen: Digitale Souveränität beginnt bei Ihrer E-Akte.

Im Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT sehen sich 70 Prozent der befragten Kommunen stark oder sehr stark von außereuropäischen IT-Anbietern abhängig. Bei der n-komm E-Akte für ELO ECM kommen Software, Umsetzung und Cloudbetrieb von deutschen Unternehmen. Ihre Daten liegen in Deutschland. Und KI setzen Sie so ein, dass vertrauliche Inhalte Ihre kontrollierte Umgebung nicht verlassen.

Diese Verwaltungen arbeiten mit unserer E-Akte

Ihr Anbieter ändert die Regeln. Können Sie wechseln?

Die Preise steigen, und es gibt keine Ausweichmöglichkeit. Oder ein ausländisches Gesetz verlangt Zugriff auf Daten. Was dann? Digitale Souveränität heißt nicht, alles selbst zu programmieren, sondern in solchen Momenten selbst zu entscheiden. Für Ihre Verwaltung bedeutet das vier Dinge:

  • Kontrolle über Ihre Daten: Sie wissen, wo Ihre Daten liegen und wer darauf zugreifen kann. Und Sie wissen, welchem Recht Ihre Dienstleister unterliegen.
  • Sicherer Betrieb: Ihre Systeme laufen weiter, auch wenn sich politische Rahmenbedingungen ändern.
  • Wechselfähigkeit: Sie können Anbieter oder Betriebsmodell wechseln, ohne Ihre Daten zu verlieren.
  • Gestaltungsfreiheit: Sie entscheiden selbst, wie Sie Technik wie KI einsetzen.

Bei der E-Akte zählt das doppelt. Hier liegen Bauanträge, Personalakten, Sozialvorgänge und Ratsbeschlüsse. Genau die Daten, die Bürgerinnen und Bürger Ihnen anvertrauen.

50+
Verwaltungen arbeiten mit unserer E-Akte
10.000+
Anwenderinnen und Anwender
2000
E-Akte-Projekte seit dem Jahr
2
Standorte in Karlsruhe und Hamburg

Warum das Thema jetzt drängt

Was in den letzten Monaten passiert ist

Lange galt digitale Souveränität als abstraktes Ziel, das hat sich geändert. Einige Entwicklungen der letzten Monate zeigen, warum:

Abhängigkeit ist die Regel. Im „Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT“ sagen 70 Prozent der befragten Kommunen, dass sie stark oder sehr stark von außereuropäischen IT-Anbietern abhängig sind. Zwei Drittel der Befragten halten ihre Wechselmöglichkeiten für unflexibel.

Der Serverstandort allein schützt nicht. Ein Vertreter von Microsoft räumte im Juni 2025 vor dem französischen Senat ein, nicht garantieren zu können, dass Daten europäischer Kunden nicht an US-Behörden gehen. Grund ist der US CLOUD Act, der US-Unternehmen zur Herausgabe von Daten verpflichten kann, auch wenn diese in Europa gespeichert sind.

Der Zugang kann gesperrt werden. 2025 verlor der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs nach US-Sanktionen den Zugriff auf sein E-Mail-Postfach. Der Gerichtshof kündigte daraufhin an, auf die deutsche Lösung openDesk zu wechseln. Für Verwaltungen zeigt das: Wer von einem einzelnen Anbieter abhängt, kann im Ernstfall handlungsunfähig werden.

Bund und Länder steuern um. Schleswig-Holstein hat seine Landesverwaltung 2025 auf Open-Source-E-Mail umgestellt. Der IT-Planungsrat hat im März 2026 den Deutschland-Stack zur verbindlichen Grundlage der Verwaltungsdigitalisierung gemacht. Der Bund vergab im Mai 2026 den Auftrag für eine souveräne KI-Cloud ohne US-Hyperscaler. Das BSI legte im April 2026 mit dem C3A-Framework erstmals Kriterien vor, mit denen sich Cloud-Souveränität prüfen lässt.

Europa zieht nach. Die EU-Kommission hat im Juni 2026 den Entwurf eines Cloud and AI Development Act vorgelegt, der Souveränität bei Cloud-Diensten stärker regeln soll. Das Gesetzgebungsverfahren läuft noch.

Ausfälle treffen viele auf einmal. Der Angriff auf die Südwestfalen-IT legte 2023 die Verwaltungen von über 70 Kommunen lahm. Souveränität bedeutet deshalb auch: einen Betrieb, der sicher, überschaubar und unter Kontrolle ist.

Die Frage ist nicht mehr, ob Kommunen sich mit digitaler Souveränität beschäftigen. Die Frage ist, wann Sie die ersten Schritte gehen. Die E-Akte ist ein guter Ort dafür.

Eine E-Akte, die vollständig in deutscher Hand ist

Bei der n-komm E-Akte für ELO ECM stammen alle Beteiligten aus Deutschland. Hosting in deutschen Rechenzentren, transparente Verträge und gezielt ausgewählte Technologiepartner schaffen wichtige Voraussetzungen für Datenschutz und Souveränität. Sie wissen genau, wer Ihre Software entwickelt, einführt und betreibt. Und Sie haben für jede Rolle einen Ansprechpartner, der deutschem und europäischem Recht unterliegt.

Softwarehersteller

ELO Digital Office GmbH mit Sitz in Stuttgart.

Lösung und Umsetzung

n-komm GmbH mit Sitz in Karlsruhe.

Cloudbetrieb

n-komm GmbH in Karlsruhe oder Continum AG mit Sitz in Freiburg.

Datenhaltung

Rechenzentren in Deutschland, alle nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. In Karlsruhe (n-komm) oder in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim (Continum).

Souverän in der Cloud

Die E-Akte aus der Cloud, ohne Kompromisse bei der Kontrolle

Viele Kommunen möchten keine eigenen Server mehr für die E-Akte betreiben. Das Personal dafür fehlt, die Anforderungen an Sicherheit steigen. Deshalb betreiben wir die E-Akte auf Wunsch für Sie. Sie haben zwei Optionen: unser eigenes Rechenzentrum in Karlsruhe oder das Cloudangebot für öffentliche Verwaltungen, das wir gemeinsam mit der Continum AG entwickelt haben.

Alle Rechenzentren stehen in Deutschland. Unser Rechenzentrum in Karlsruhe ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Continum betreibt Rechenzentren in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim und ist seit über zehn Jahren nach ISO/IEC 27001 und PCI DSS zertifiziert. Das Testat nach BSI C5 ist zum Jahreswechsel 2026/2027 geplant. Das Sicherheitsmanagement folgt zusätzlich den Empfehlungen des BSI und den CIS Controls.

Bei der Kooperation bringt n-komm die Erfahrung aus vielen Verwaltungsprojekten mit, Continum die Kompetenz im Cloud- und Rechenzentrumsbetrieb. Sie erhalten die E-Akte als Service, ohne eigene Serverinfrastruktur und mit deutlich weniger technischem Aufwand vor Ort.

Für kleine Gemeinden haben wir gemeinsam mit Continum und ELO Digital Office Sonderkonditionen eingeführt. Sie starten bereits ab 25 € netto pro Anwender und Monat. Sie beginnen mit einem Bereich und erweitern schrittweise um weitere Ämter und Prozesse, ohne alle Abläufe gleichzeitig umstellen zu müssen.

Die Cloud ist ein Angebot, keine Pflicht. Die n-komm E-Akte läuft auch in Ihrem eigenen Rechenzentrum, und ein späterer Wechsel des Betriebsmodells ist möglich. Auch das gehört zur Souveränität.

Videokonferenz am Arbeitsplatz mit zwei Monitoren

Souveräne KI

KI nutzen, ohne Daten aus der Hand zu geben

KI kann Ihrer Verwaltung viel Routinearbeit abnehmen. In der n-komm E-Akte arbeitet sie mit ELO Flows zusammen. Die KI erkennt eingehende Dokumente, liest relevante Inhalte aus und ordnet sie dem passenden Vorgang zu. Workflows stoßen danach die weitere Bearbeitung an, bis hin zur Freigabe. Prüfungen und Entscheidungen bindet die E-Akte nach Ihren Vorgaben ein.

Entscheidend für die Souveränität: Sie wählen das Sprachmodell selbst. Für allgemeine Aufgaben nutzen Sie ein Standardmodell. Für vertrauliche Inhalte setzen Sie ein eigenes, lokales Modell ein, auf Wunsch auch komplett offline. Dann verarbeitet die KI sensible Daten innerhalb der vorgesehenen Betriebsumgebung, und nichts geht an externe KI-Dienste.

Ihre Verwaltung entscheidet also selbst, wie und wo KI ihre Arbeit unterstützt. Und die fachliche Entscheidung bleibt immer bei Ihren Beschäftigten.

KI in der n-komm E-Akte Souveräne KI im Vorgang Vertrauliches bleibt in Ihrer Betriebsumgebung.
  1. Dokument erkennen Eingang automatisch klassifiziert
    Inhalte auslesen Relevante Daten erfasst
  2. Vorgang zuordnen ELO Flows startet die Bearbeitung
    Menschen entscheiden Fachliche Entscheidung bei Ihnen
  • Eigenes Modelllokal oder offline
  • Datenbleiben im Haus
  • Entscheidungbei der Sachbearbeitung

So prüfen Sie, wie souverän Ihre E-Akte ist

Ob Sie mit uns arbeiten oder nicht: Diese fünf Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen.

  • Wo liegen unsere Daten, und wer betreibt das Rechenzentrum?
  • Unterliegt einer der Beteiligten ausländischem Recht, das Datenzugriffe erlaubt? Das gilt für Hersteller, Dienstleister und Cloudbetreiber.
  • Wie kommen wir an unsere Daten, wenn wir den Anbieter wechseln wollen?
  • Wohin fließen Daten, wenn wir KI-Funktionen nutzen?
  • Läuft die Lösung auch im eigenen Rechenzentrum, falls sich die Lage ändert?

Bei der n-komm E-Akte beantworten wir jede dieser Fragen gern schriftlich.

Häufige Fragen zur digitalen Souveränität

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Was bedeutet digitale Souveränität für Kommunen?

Digitale Souveränität heißt, dass Ihre Verwaltung die Kontrolle über Daten, Betrieb und IT-Entscheidungen behält. Sie wissen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, und Sie können den Anbieter wechseln. Rechenzentren in Deutschland reichen dafür nicht immer. Entscheidend ist auch, welchem Recht das Unternehmen unterliegt. Fragen Sie nach, ob der Anbieter oder seine Muttergesellschaft zur Herausgabe von Daten an ausländische Behörden verpflichtet werden kann.

Wer ist an der n-komm E-Akte beteiligt, und wo liegen die Daten?

ELO Digital Office, n-komm und Continum sind deutsche Unternehmen, Ihre Daten liegen in deutschen Rechenzentren, auf Wunsch auch im eigenen Rechenzentrum oder bei Ihrem IT-Dienstleister. Verträge und Zuständigkeiten legen wir Ihnen offen.

Wo liegen die Daten in der Cloud?

In Deutschland. Sie wählen zwischen unserem Rechenzentrum in Karlsruhe und den Rechenzentren unseres Partners Continum AG in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim. Beide Betreiber sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, Continum zusätzlich nach PCI DSS. Das Continum-Testat nach BSI C5 ist zum Jahreswechsel 2026/2027 geplant.

Können wir KI nutzen, ohne Daten an externe Dienste zu geben?

Ja. Mit einem intern betriebenen Sprachmodell verarbeitet die KI vertrauliche Inhalte innerhalb Ihrer Betriebsumgebung.

Ist der Cloudbetrieb auch für kleine Gemeinden geeignet?

Ja. Gemeinsam mit Continum und ELO Digital Office haben wir Sonderkonditionen für kleine Gemeinden eingeführt. Sie starten ab 25 € netto pro Anwender und Monat. Souveräne Lösungen sind also nicht unbedingt teurer, und eine Abhängigkeit hat auch Kosten, etwa bei Preiserhöhungen ohne Ausweichmöglichkeit. Wie kleine Gemeinden einsteigen, lesen Sie im Ratgeber E-Akte für kleine Gemeinden.

Müssen wir alles auf einmal umstellen?

Nein. Die E-Akte ist ein guter erster Baustein, denn hier liegen Ihre sensibelsten Daten. Weitere Bereiche folgen Schritt für Schritt.

Wie souverän ist Ihre Aktenführung heute?

Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir gemeinsam die fünf Fragen durch. Sie erfahren, wie Sie Ihre E-Akte souverän betreiben können, ob in der Cloud oder im eigenen Haus. Das Gespräch per Teams oder Telefon dauert 30 Minuten, unverbindlich und kostenfrei.

Lieber direkt sprechen? +49 721 35 46 00